Drucken Seite empfehlen

FONDSKAUF MIT PREISVORTEIL: DER DURCHSCHNITTSKOSTENEFFEKT

Bei manchen Geldanlagen wie etwa bei Fonds kann der Wert schwanken. Das ist nicht weiter schlimm, wenn am Ende ein guter Kurs herauskommt. Im Gegenteil: Wer mit Hilfe eines Sparplans zum Beispiel monatlich für eine bestimmte Summe Fondsanteile kauft, kann sich das Auf und Ab der Märkte sogar zunutze machen, wie die Grafik zeigt. (Fahren Sie mit der Maus über die Grafik, um den Effekt zu sehen.)



Durch Sparpläne profitieren die Anleger vom Durchschnittskosteneffekt: Bei fallenden Kursen erhalten Sie für den gleichen Betrag mehr Fondsanteile, bei steigenden Kursen sind es weniger.

Linke Spalte: Hier stehen die unterschiedlichen Preise für ein Kilo Äpfel je nach Jahreszeit.

Mittlere Spalte: Herr Müller kauft immer die gleiche Menge Äpfel (10 kg). Er zahlt bei jedem Kauf einen anderen Preis. Am Jahresende hat er für 40 kg Äpfel 70 Euro ausgegeben.

Rechte Spalte: Herr Schmidt hat eine andere Strategie. Er investiert immer die gleiche Summe (17,50 Euro). Dafür bekommt er – je nach aktuellem Preis – mal mehr und mal weniger Äpfel. Am Ende des Jahres hat er 70 Euro ausgegeben, genau wie Herr Müller, aber er besitzt mehr Äpfel (44,16 kg). Herr Schmidt profitiert vom Durchschnittskosteneffekt. Bei hohem Preis kauft er weniger, bei niedrigem Preis mehr Äpfel. Genauso ist es bei einem Sparplan, mit dem man beispielsweise in Fonds investiert. Man zahlt regelmäßig eine festgelegte Summe ein und kauft mal mehr, mal weniger Anteile, je nach aktuellem Kurs.